Geschichte des Hauses

Das Gerichtsgebäude in Sangerhausen gehört nach Einschätzung von Denkmalpflegern zu den bedeutendsten Bauwerken der Hochrenaissance in der Region.

Mit seiner über 400-jährigen Geschichte habe es die architektonische und geschichtliche Entwicklung der Stadt stark mitbestimmt. Erbaut wurde es ab 1586. Von 1616 bis 1622 ist das Gebäude auf Geheiß des sächsischen Kurfürsten Christian I. zum Neuen Schloss erweitert und als Sitz von verschiedenen Behörden genutzt worden.

Später war es zeitweilig Residenz des Prinzen Christian von Sachsen-Weißenfels und der Herzogin Sophie-Charlotte von Sachsen-Eisenach. Seit 1816 sind in dem Gebäude Gerichte untergebracht. Erst das Königlich-Preußische Amtsgericht der Provinz Sachsen, zu DDR-Zeiten dann das Kreisgericht. Seit 1992 befindet sich dort das Amtsgericht.